Nachhaltige Nutzung von E-Bikes
E-Fahrräder machen das Leben leichter
E-Fahrräder erleichtern den Alltag. Sie sind schneller und erfordern weniger Kraft.Im Vergleich zum Auto sind sie umweltschonender, gesünder, platzsparender und günstiger. Stressige Situationen wie Parkplatzsuche und Staus entfallen.Sie sind ideal für Strecken von 5 bis 20 km, bei Steigungen und Transporte.
UND In der Firmengruppe der UMSEMA werden E-Bikes mit der Aktion „Jobrad“ gefördert!
Vor dem Kauf
Neu oder alt? Soll es ein neues Rad sein oder ist auch ein gebrauchtes E-Bike ausreichend?
Kurz- oder Langstrecke? Eine lange Akku-Lebensdauer wichtig – ein Indikator dafür ist die angegebene Anzahl an Ladezyklen.
Leicht oder schwer? Für einen niedrigeren Stromverbrauch im Akkubetrieb sollte die Masse des Rads möglichst gering sein. Ins Gewicht fallen insbesondere Rahmen und Akku.
Reparieren, recyceln oder entsorgen? Ein austauschbarer Akku sowie verfügbare Ersatzakkus und andere Ersatzteile erhöhen die Reparaturfreundlichkeit. Auch die recyclinggerechte Konstruktion ist ein umweltrelevanter Gesichtspunkt.
Pflegen oder vernachlässigen? Von Vorteil ist ein Fahrrad-Service mit Wartung beim Neukauf. Eine regelmäßige Wartung erhöht die Lebensdauer des Rads und steigert die Sicherheit.
Lange Freude am Akku – acht Tipps
Sonne und Kälte
E-Bikes sollten im Sommer im Schatten stehen. Nachteilig sind Temperaturen über 50 °C oder unter −10 °C. Diese schaden dem Akku.
Und wenn der Akku länger nicht benutzt wird?
Am besten den Akku bei 10 °C bis 25 °C lagern und einem Ladezustand von 40 bis 50 Prozent. Im Winter bei Zimmertemperatur lagern und nach sechs Monaten laden.
Voll oder leer?
Vollständige Aufladungen und Tiefentladungen am besten vermeiden. Den Akku frühzeitig und bis maximal 90 Prozent laden. Nach der Aufladung vom Ladegerät trennen.
Vorsicht oder Nachsicht?
Beschädigungen des Akkus durch Stöße unbedingt vermeiden. Diese können zu Kurzschlüssen und Bränden führen.
Aufgeblasen oder schlapp?
Wichtig ist der korrekte Reifendruck. Weniger Rollwiderstand ist weniger Stromverbrauch.
Muskelkraft oder elektrisch
Die elektrische Unterstützung nur punktuell einsetzen, um Akkuladung zu sparen.
Fahren oder bremsen?
Häufiges Anfahren und Bremsen fordert den Akku mehr. Deswegen lange Strecken mit gleichmäßiger Geschwindigkeit fahren und richtig schalten.
Rennpferd oder Schnecke?
Trittfrequenzen über 60 Umdrehungen pro Minute optimieren den Wirkungsgrad. Langsames Treten in hohen Gängen kostet mehr Energie.
Entsorgung
E-Bikes ohne Typengenehmigung können als Elektrogeräte bei Sammelstellen abgegeben werden. Bei E-Bikes mit Typengenehmigung entsorgen die Fachbetriebe. Für Akkus gibt es die kostenlose Rücknahme durch Händler und Sammelstellen. Durch Recycling können wertvolle Rohstoffe wie Nickel, Lithium und Kobalt wiederverwendet werden. Beschädigte Akkus müssen in Sicherheitsbehältern entsorgt werden – den Kontakt mit Elektrolyt vermeiden.
Info von: B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH

